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IMOA CHILE

Das Internationale Museum für Astronomie in der Atacama Wüste in Chile. Das Projekt wurde von Seiten des Landes ausgeschrieben. Immer mehr Astonomie begeisterte Touristen verschlägt es in die Wüste um den einzigartigen Sternenhimmel dort zu beobachten.

 

Die Stadt San Pedro de Atacama bemüht sich sehr mit eigen organisierten Führungen den wünchen der weit gereisten zu befriedigen, allerdings fehlt eine Plattform wo alle Informationen ständig greifbar sind. Das Museum soll diese Plattform schaffen. Alle Interressierten, sowohl der Leihe als auch die Experten haben hier die möglichkeit sich auf Augenhöhe zu treffen um sich austauschen zu können. Das Wissenschaftsfeld der Astronomie ist das einzige wo leihen ebenfalls bahnbrechende beobachtungen, ohne tiefgreifendes WIssen, zu neuen Erkentnissen beitragen können.

Der Museumsentrwurf basiert formal auf dem Sternenbild des Orion, einem der bekanntesten und in unterschiedlichen Kulturkreisen mythologisch aufgeladenen Wintersternbildern der Himmelsbühne.

Der Oriongürtel ist besonders wichtig für die Präastronautik, denn viele techtonischen Meisterleistungen wurden am Oriondreieck ausgerichtet.

Der Gürtel des Orions besteht aus zwei ähnlich großen Sternen, die auf einer Achse liegen und einem niedriger liegenden Stern ausserhalb der Achse. Orion liegt fast genau auf dem Himmelsäquator. Unterhalb des Gürtels sieht man bei genauer betrachtung einen Lichtfleck, bestehend aus einer großen Sternfabrik, die auch Ori- onnebel genannt wird.

Der vorliegende Baukomplex besteht aus drei Haupträumen, die sich in der Konstellation des Oriongürtels anordnen.
Es sind zwei gleich große Räume, die auf einer Achse liegen und ein kleineres Gebäude geplant, das außerhalb der Achse angesiedelt ist. Die Größe der Räume ist kohärent zur ihrer Relevanz im Konzept des Museums.